Jugendfeuerwehr
Natürlich wird bei uns
Jugendfeuerwehr
groß geschrieben.
Die Jugendfeuerwehr ist die aktive Wehr von morgen. Deswegen wurde 1995 die
Amtsjugend Eddelak- St.Michaelisdonn gegründet. Die Gemeinden Averlak, Dingen, Eddelak und St.Michaelisdonn
entschlossen sich zur Gründung einer Jugendfeuerwehr um den Bestand der eigenen Feuerwehr zu sichern.
Seit nun mehr als 10 Jahren üben um die 35 Kinder und Jugendliche im Rahmen des Feuerwehrwesens. Um sich
einen besseren Eindruck unserer Jugendabteilung zu machen solltet ihr die Homepage der
Kreisjugenfeuerwehr Dithmarschen besuchen. Hier findet ihr auch
die Seiten unserer
Amtsjugendfeuerwehr.
Aus der Geschichte
Eigentlich hatte die Eddelaker Wehr nie
ernsthafte Nachwuchssorgen. Eine natürliche
Schwankung der Mitglieder gab es immer,
aber richtige Sorgen brauchte man sich
nie machen. Dennoch wurde bereits Anfang
der 90er Jahre vorausschauende gedacht
um möglichen Engpässen in der Zukunft
entgegenzuwirken. Neben dem Nachwuchs
für die Feuerwehr steht damals wie heute
auch der Gedanken der Jugendarbeit. „Mit
der Jugendarbeit decken wir das gesamte
Spektrum der Jugendarbeit ab.“, erklärte
Klaus Vollmert, der damalige Kreisjugendfeuerwehrwart,

bei einer Amtsausschusssitzung.
„Das Verhältnis von Jugendarbeit,
wie Zeltlager, Grillfeste oder Gruppenabende
und Gesprächsabende, zu feuerwehrtechnischer
Ausbildung beträgt 50 zu 50.“,
betonte er.
Auf der Amtsversammlung im Dezember
1994 freute sich der Amtswehrführer Günter
Thormählen bekannt zu geben, dass eine
Amtsjugendfeuerwehr gegründet werden
sollte.
Die Kosten sollten damals bei 600 DM pro
Jugendfeuerwehrmitglied liegen. Dies bezog
sich in erster Linie auf die Bekleidung der
Jugendlichen. Getragen werden sollten die
Kosten zu 70% vom Amt und zu 30% vom
Kreis und vom Land getragen werden. Der
Standort für die Jugendwehr sollte Eddelak
sein. Heute ist dem, mit den neuen Räumlichkeiten
speziell für die Jugendfeuerwehr,
ausreichend Rechnung getragen.
Der Aufruf in der Zeitung hatte Wirkung gezeigt.
In kurzer Zeit hatten sich bereits 35
jugendliche Interessenten gefunden.
Auch wenn man damals eigentlich nur mit
20 bis 24 verbleibenden Mitglieder rechnete
haben so lagen die Mitgliederzahlen
bis heute immer um 35 Jugendliche und es
existierte eine Warteliste, auf der teilweise

10 Jugendliche auf einen Platz in der Jugendwehr
erhofften.
Die Wehren hatten zu Beginn für jede Amtswehr
einen Betreuer bestimmt. Aus Averlak
Stephan Block, aus St.Michaelisdonn Dirk
Ewert und aus Eddelak Ralf Napiraski der
gleichzeitig der Amtsjugendwart werden
sollte.
Am 12. Mai 1995 war es dann endlich soweit.
Die Jugendlichen trafen sich zu ihrem
ersten richtigen Feuerwehrdienst. Damals
wie heute steuern die Jugendlichen ihr Gemeindefeuerwehrhaus
an und fahren dann
gemeinsam zum Dienstort, an diesem Tag
Eddelak.
Schonung gab es für die Neulinge im Feuerwehrwesen
keine. Gleich im ersten Jahr
wurde das „volle Programm“ absolviert.
Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung
nahm die Jugendwehr an ihrem
Kreisjugendfeuerwehrzeltlager teil.25 Jugendliche
fuhren bepackt mit Schlafsack
und Luftmatratze nach Bunsoh. Zelte hatte
die Jugendfeuerwehr damals noch keine eigenen.
Diese musste man sich leihen. Man
präsentierte sich auf dem 100 Kanaljubiläum
in diesem Jahr, nahm am Kreispokal teil,
einem hauptsächlich feuerwehrtechnischen
Wettbewerb der Jugendwehren im Kreisgebiet,
der Jahresabschlussübung in Marne
und natürlich auch an den Kreisjugendfeuerwehrversammlungen.
Inzwischen feierte die Amtsjugendfeuerwehr
ihr 10jähriges Bestehen. Die Mitgliederzahlen
sind stabil und die Aktivitäten
sind nicht weniger zahlreich als früher. Die
Gründungsmitglieder sind längst in die aktive
Wehr übernommen. Auch wenn nicht
jeder Jugendliche der Feuerwehr treu bleibt,
so sind alleine in Eddelak 9 Kameraden aktiv
tätig, die ihre Wurzeln in der Jugendfeuerwehren
haben.
Den letzten Höhepunkt bildet der Ausbau
des Gerätehauses. Nicht zuletzt für die Jugendfeuerwehr
wurde hier wieder viel Geld
und noch viel mehr Stunden von freiwilligen
Helfern investiert um den Dachboden in Lager-,
Büro- und einen Schulungsraum zu verwandeln.
Ihm Rahmen des Festprogramms
zum 125 Jubiläum sollen die Räumlichkeiten
offiziell der Jugendfeuerwehr übergeben
werden.
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